wie immer ist es dieses "tagsüber ist alles okay, nachts wird es schlimmer"-ding. man sitzt da und wünscht sich jemanden, der neben einem ist. jemanden, mit dem man kuscheln kann. nicht alleine sein. zusammen einschlafen. einfach dieses ganze pärchen-ding, wobei man als single eigentlich kotzen möchte.
einerseits ist da ja immer dieses "ich hasse alle pärchen!", aber tief im inneren, wünscht man sich einfach genau das selbe. einfach jemanden, der einen liebt wie man ist. jemanden, der immer da ist. jemanden, der einen versteht. diese punkte würden vielleicht auch zu einem besten freund / besten freundin passen, aber selbst die besten freunde könnten einem niemals die selbe liebe oder das selbe gefühl geben, wie ein fester partner.
i just want to be happy and in love again.
all i am is in love and broken.
sich in jemanden verlieben ist anfangs schön. man sieht diese eine person und hat dieses unbeschreibliche gefühl im bauch. vielleicht sind es schmetterlinge, vielleicht flugzeuge. jeder hat da seine eigene beschreibung. aber alle fühlen irgendwie doch das selbe. dieses gefühl, wenn man diesen einen typen sieht, wenn man ihm (ich gehe jetzt mal von mir aus. jungs müssen sich da halt ein "sie" hindenken) in die augen sieht. wenn man das gefühl hat, die ganze welt um einen herum bleibt stehen. küssen. verlieben. zusammen sein.
- so wärs schön. so stellen wir uns das warscheinlich alle vor. mehr oder weniger.
aber oft kommt es nicht so weit. im kopf malt man sich schon tausende situationen aus. "was sage ich?" - "was mache ich, wenn er das macht?" - alles zeitverschwendung?
wenn man verliebt ist, macht man sich meistens zum idioten der nation. wir alle kennen das von anderen. wenn z.b freunde verliebt sind. es gibt kein anderes thema, ausser "ihn", wir alle mussten uns schon liebesprobleme anhören, mussten die eine oder andere eispackung mitessen und uns zum 245445 mal "pretty woman" anschauen - aber wir selbst machen das natürlich auch. nur uns gehen wir damit nicht selber auf die nerven.
aber nach diesem "schwärmen" oder auch "verliebt sein" kommt oft die harte realität. oft ist es so, dass man erkennen muss, dass man jemanden liebt, der nicht das selbe für einen empfindet. das schwere ist nur, dies überhaupt erstmal einzusehen. oft macht man sich hoffnungen, man versucht aus jedem satz, jedem wort von ihm noch etwas hoffnung zu ziehen.
immer kämpfen. immer weiter hoffnungen machen. nicht aufgeben. nicht allein sein wollen. sich selbst damit belasten. immer wieder an ihn denken. die gemeinsamen lieder hören. sich fragen, wieso er nicht genauso fühlt. alte gespräche durchlesen. sich selbst die schuld geben. verzweiflung. tränen.
"nie schlau genug. nie dünn genug. nie schön genug. nie gut genug."
es tut weh, wenn man einsehen muss, dass man nicht zurück-geliebt wird. wohin mit all den gefühlen? ganz twitter mit depri-tweets überhäufen. wenigstens in den wenigen, 140 zeichen, versuchen, etwas von der trauer loszuwerden. - tumblr. um bilder zu finden, die die derzeitige situation beschreiben. bilder. weil wörter nichts mehr ausdrücken könnten. - musik. lieder, über hoffnung, über liebe, gebrochene herzen. lieder, die man früher immer zusammen gehört hat. es tut so weh, etwas aufzugeben, für das man so viel getan hat.erst dann, wenn man irgendwann über all die gedanken, den schmerz, die erinnerungen hinweg ist, erst dann kann man anfangen zu vergessen. loslassen. weiter leben. hoffen, irgendwann jemanden zu finden, der einen genauso liebt, wie man ihn liebt. es ist ein langer, schwerer weg. - es ist liebe. dieses kleine wort, mit dem so viele emotionen zusammenhängen. dieses gefühl, das wir alle kennen. dieses gefühl, das wir alle entweder hassen, oder genießen.
ihr seid alle wunderschöne menschen und bald findet ihr alle eine person, die genauso über euch denkt. niemals die hoffnung aufgeben.
xo

Ich mag es so, wie du schreibst!
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